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St. Petersburg, Foto: Jürgen Mala / pixelio.de

Ist man zu Besuch in St.Petersburg, erliegt man sofort dem majestätischen Flair der Stadt. Mit seinen prunkvollen Bauten und deren farbenfrohen Fassaden, dem reichen kulturellen Angebot und seiner bewegten Geschichte, ist das ehemalige Leningrad eine der schönsten Städte der Welt.

Geschmückt mit Beinamen wie “Das Venedig des Nordens” und “Das Fenster nach Europa”, löst St. Petersburg sein Versprechen nach Weltflair und Noblesse ein. Hotelzimmer sind hier nicht immer ganz billig zu kriegen.

Der Grundstein der Stadt wurde 1703 durch Zar Peter den Großen in enem Sumpfgebiet an der Mündung der Newa gelegt. Damit wollte der Monarch zum einen seine Landsleute an den westeuropäischen Lebensstil heranführen und Russland damit zum anderen sein rurales Image nehmen. Der Mythos der “Hauptstadt” , die von dem weitsichtigen Zaren “aus dem Nichts” geschaffen wurde, findet sich im Gedicht “Der eherne Reiter” (1834) von Alexander Puschkin.

Absolutes Muss während eines Aufenthalts in St. Petersburg ist ein Besuch in der Erimitage, einem der berühmtesten und größten Kunstmuseen der Welt mit über 3 Mio. Exponaten. Ca. 30 km westlich der Stadt liegt der Peterhof, eine atemberaubende Parkanlage, mit einer Kaskade deren Wasser über die Terassen hinweg in die Ostsee fließt. Ebenfalls außerhalb der Stadt liegt Puschkin- die ehemalige Sommerresidenz der Zaren mit dem Katharinenpalast mit der originalgetreuen Nachbildung des Bernsteinzimmers.

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