Tauchurlaub in Palau

Palau, Foto von Wayne Batzer/flickr.com
Sie möchten Urlaub machen und tauchen lernen? Wie wäre es mit Palau? Noch nie gehört? Dann lesen Sie weiter!
Palau ist ein Staat im Pazifischen Ozean und gehört zu den Inselgruppen Mikronesiens. Geografisch gesehen befinden sich die Palauinseln nördlich von Papua-Neuguinea und bestehen aus insgesamt sechs Inselgruppen. Sage und schreibe 356 Inseln gehören zu Palau. Die größte Insel ist die Babelthuap. Sie misst 396 Quadratkilometer. Lediglich elf Inseln sind derzeit bewohnt. Ihre Bewohner kamen einst aus Indonesien, Australien oder Polynesien.
Bereits 1.000 Jahre vor Christus Geburt waren die Inseln bewohnt. Mit der Entdeckung, der Europäer, der Neuen Welt wurde auch Palau in Besitz genommen. Es folgten Jahrhunderte der Unterdrückung seitens der westlichen Welt. Seit dem 1. Oktober 1994 ist Palau unabhängig und eine Republik.
Das tropische Klima und eine Durchschnittstemperatur im Jahr von 27 Grad machen aus der Region eine Traumwelt für jeden geplagten Nordeuropäer. Jeder Tauchanfänger oder auch auch Fortgeschrittener kommt auf seine Kosten. Den Urlaub sollte man mit einer Erkundung des JellyFish Lakes verbinden. Ein Traum wird wahr. Um die 700 Anemonen- und Korallenarten lassen sich im JellyFish Lake finden. Hinzu kommen 1.500 verschiedene Fischarten. Aufgrund der einzigartigen Natur gehören weite Teile des Pazifiks zum Naturschutzgebiet.
Für eine Spende von zehn US-Dollar, das sind ungefähr 7,50 Euro können Sie an einem Projekt namens ‘Adopt-A-Coral’ teilnehmen. Jeder Teilnehmer erhält eine Korallenlarve, die sich in einem Topf befindet. Sie können ihr Ihren oder einen anderen Namen auf den Topf schreiben. Gegen Ende des Monats wird die Korallenlarve in einen Unterwassercontainer gelegt und ca. drei Monate lang im Meerwasser gepflegt. Nach den drei Monaten werden die Korallen in den Dolphin Bay gebracht, wo sie leben und gedeihen. Sie können später in dem Gebiet tauchen und schauen, wie sich Ihre Koralle entwickelt hat.
Sporturlaub

Sportlich im Urlaub, Quelle: VakantieinOostenrijk/Flickr.com
Es ist noch gar nicht so lange her, da galt Urlaub als Luxus-Güter. Eine Sache die sich nur die Reichen leisten konnten. Der normale “Mittelschicht-Bürger” fuhr wenn überhaupt nur alle 2-3 Jahre mal in den Urlaub. Dafür wurde dann aber auch lange gespart und dann wurde um diesen seltenen Moment auskosten zu können auch gleich ein Ziel gewählt was weit weg ist und an dem man sich dann auch mindestens 10 Tage aufhielt. Diese Zeiten haben sich jedoch geändert. Sp wird Urlaub immer mehr zu einem Grundbedürfnis der Menschen und ist ganz alltäglich geworden und fast selbstverständlich. Erstaunlich ist dabei vor allem, dass die Anzahl der Kurzurlaube immer weiter zunimmt. So fährt man nun nicht einmal im Jahr (meistens im Sommer) für mehrere Tage oder gar Wochen weg, sondern verreist viel lieber ein verlängertes Wochenende. Dafür machen sich vor allem Feiertage wie Himmelfahrt oder Pfingsten sehr beliebt, da man so auch weniger Urlaubstage nehmen muss.
Ganz weit oben in diesem neuen Trend sind vor allem die Sporturlaube. So fahren immer mehr Menschen in den Urlaub um sich fit für den Alltag zu machen und Stress abzubauen um danach wieder im Karriereleben durchstarten zu können. Dabei sind natürlich auch Dinge wie Wellness und Massagen beliebt, jedoch steht der Sporturlaub so hoch im Kurs wie noch nie. Erstaunlich ist nämlich, dass 2004 einmal gerade 15 Prozent der Bürger einen zwei- bis viertägigen Sporturlaub unternommen haben. 2010 ist dieser Wert auf unglaubliche 68 Prozent angestiegen und zeigt somit den klaren Trend auf.
Ähnliche starke Anstiege haben auch Kultur- und Städtereisen. Dies verdeutlicht noch einmal, wie stark der Trend zu den Kurzurlauben geht. So kommt es nun, dass die meisten Familien mindestens einen Kurzurlaub im Jahr unternehmen, wenn nicht sogar häufig mehrere.
Die Geschichte vom Jakobsweg

Der Jakobsweg, Quelle: hanno.sombach/Flickr.com
Spätestens, seit Hape Kerkeling in seinem Erfolgs-Roman „Ich bin dann mal weg“ von seiner Reise auf dem Jakobsweg berichtet hat, ist der Pilgerpfad berühmter denn je.
In den letzten 20 Jahren erlebte der Weg, der zum größten Teil in Spanien verläuft, eine absolute Renaissance. Dabei gibt es die bergige Straße nach Santiago de Compostela bereits seit über 1000 Jahren. Ursprünglich wurde sie von den Römern genutzt, um Gold, Edelmetalle und Gewürze nach Gallien oder Italien zu transportieren. Man nutzte sie auch zu militärischen Zwecken, weshalb die Straße im 11. Jahrhundert mehrmals erneuert und ausgebessert wurde. Urkundlich erwähnt wird der Jakobsweg zuerst in einer Schrift, welche 1047 in einer mittelalterlichen Herberge verfasst wurde. Hier bezeichnet man ihn als „Weg, den seit alten Zeiten Pilger des Heiligen Jakobus begehen“.
Schon damals war Pilgern anscheinend ein regelrechter Trendsport: über Hunderttausend Menschen schritten den Weg jährlich ab.
In der zeit der Reformation erlebte der Jakobsweg jedoch eine Krise. Schuld daran trug zu großen Teilen der berühmte Reformator Martin Luther. Er kritisierte die Pilgerfahrt, da seiner Meinung nach eine Begegnung mit Gott nur durch das Lesender Bibel einzustellen war. Auch zweifelte er an der Echtheit der Reliquien, welche die Gebeine des heiligen Jakobus sein sollen.
Zudem fand Luther es heuchlerisch, dass sich viele Menschen nur als Pilger ausgaben, um kostenlos verpflegt zu werden und eine Unterkunft zu finden. Insgesamt litt die Beschreitung des Jakobsweges aber auch darunter, dass das Reisen dort gefährlicher wurde. Pilgerer waren eine gern gesehene Beute für Wegelagerer und Diebe. Doch auch aus religiöser Sicht barg der Weg Gefahren. Stets beobachtete die Inquisition alle Wanderer, um sie des Protestantentums anzuklagen.
Als Spanien 1986 Mitglied der EU wurde, so entdeckte man auch den Jakobsweg wieder. Dieser sollte eine kulturelle Bereicherung für Europa darstellen. Seit 1993 ist der Pilgerpfad offiziell von der UNESCO ins Weltkulturerbe aufgenommen.
Wandern und Angeln in Dänemark

Dänemark 2009, Foto: the photo freak_flickr
Dänemark, ein Land mit vielen Möglichkeiten. Ob Wandern, Radfahren, Segeln oder Angeln. In Dänemark können sie einen sehr sportlichen Urlaub verbringen, bei dem sie viel von Land und Leuten sehen.
Um die Natur Dänemarks sehr individuell zu entdecken ist das Wandern die perfekte Form. Wie lange, wie weit und in welchem Tempo sie wandern, entscheiden allein sie. Dabei erleben sie einen Urlaub in dem viele verschiedene Sinneseindrücke, Düfte und Geräusche auf sie einwirken werden.
Am besten ist es dabei auf markierten Wegen zu Wandern. Denn so riskieren sie nicht sich zu verlaufen oder unerlaubt privaten Grund und Boden zu betreten. Die markierten Wanderwege führen außerdem zu den schönsten Naturgebieten Dänemarks. Für den Wanderurlaub in Dänemark sollten sie auf die richtige Bekleidung achten. Prinzipiell können die Wanderwege das ganze Jahr genutzt werden, allerdings stehen manche einige Zeit des Jahres unter Wasser, weshalb sie sich vorher über die geplanten Wanderrouten informieren sollten
Wer es lieber ruhig angehen lässt und beim Halten der Angelroute in der Hand richtig entspannen kann, der ist zum Angelurlaub in Dänemark genau richtig.
Auf Grund seiner mehr als 7.000 Kilometer langen Küste, an der es allerdings auch viele stille Seeufer und ruhige Wasserläufe gibt, ist Dänemark ein echtes Paradies für alle Angler. Denn kein Land bietet so eine große Auswahl an Angelmöglichkeiten.
Für den Angelurlaub in Dänemark sollten sie sich informieren, welche Flüsse und Gewässer sie interessieren und auf welche Art und Weise sie angeln möchten. Ob Flussangeln, Friedfischen,Trolling oder Put & Take, dem Anglerherz bieten sich hier viele Möglichkeiten.
Das Nützliche und das Angenehme: Sprachkurs in Südafrika

Jeffrey's Bay, Foto von hadsie/flickr.com
Manchmal darf es auch ein Urlaub der etwas anderen Art sein. So zum Beispiel eine Sprachreise nach Südafrika. Da lädt Jeffreys Bay ein, einer der Top 10 Surfspots der Welt.
Mit einem Team für Sprachreisen lässt sich das Ganze gut gestalten und es wird einem ein Reiseveranstalter zur Verfügung gestellt, der nicht nur die Sprache, sondern auch Soziales im Auge hat und in jedem Reiseland eine kleine Spende hinterlässt.
Angeboten wird unter anderem ein Englisch-Sprachkurs mit Einzelunterricht und als Unterkunft können die kleinen gemütlichen Strandhäuser dienen. Da bleibt einem mit Blick auf´s Meer den ganzen Tag das Surfvergnügen erhalten.
Vormittags finden dann die Einzelstunden statt, der Nachmittag kann frei gestaltet werden. Natürlich lassen sich auch schon bei Sonnenaufgang die ersten Wellen reiten. Mit einem Mietwagen kommt man leicht in das kleine Dorf Natures Valley, dass nah am Tsitsikamma National Park liegt. Das ist ein Ort, an dem sich absolute Ruhe und Entspannung treffen.
Auch kann man sich bei Wanderungen zu einem Wasserfall oder durch Wälder auf den Wegen jenseits der Zeit wiederfinden. Den anschließenden Adrenalin kann das Bungy Jumping aus 216 Metern an der Bloukrans Brücke, ganz nebenbei als das höchste der Welt, bieten. Wenn man auch in den ersten Momenten glaubt, dem Tod ins Auge zu blicken, so machen die folgenden umso glücklicher.
Der Sprachkurs läuft ganz nebenbei, man lernt viel und hat auch noch Spaß dabei. Davor und danach darf das Wellenreiten bei Sonnenauf- oder untergang genossen werden. Die neuen Englischkenntnisse lassen sich dann gleich mit anderen Besuchern erproben.
Ein weiteres Highlight kann der Addo Elephant Park bieten, wo man es sich auf einem der Riesen bequem machen und die Aussicht genießen kann.
Das Land begeistert und lockt einen zurück. Vielleicht wieder mit einer Sprachreise, zum Beispiel in Kapstadt?
Malediven – Ein Stück vom Paradies

Malediven, Foto von oder345nn/flickr.com
Ein Urlaub auf den Malediven ist für viele Leute ein Traum. Feiner weißer Sandstrand, jede Menge Palmen und glasklares Wasser. Hinzu kommen eine unbeschreiblich schöne Unterwasserwelt und Wassertemperaturen um die 28 °C. Auch die Lufttemperatur beträgt das ganze Jahr ca. 30°C.
Zu den Malediven zählen ca. 1.200 kleine Inseln, von denen nur etwa 200 bewohnt sind. 90 davon werden zur Zeit als Touristenresorts mit wunderschönen Hotelanlagen genutzt.
Die Durchschnittliche Flugzeit beträgt von Deutschland bzw. Frankfurt 9,5 Stunden. Auf dem internationalen Flughafen Hulule angekommen geht es weiter in die Resorts mit Speedbooten,Wasserflugzeugen oder dem Helicopter.
Die Inseln sind dabei meist sehr schmal und haben nur einen Durchmesser von wenigen hundert Metern. Somit ist ein Inselrundgang meistens in weniger als 1 Stunde zu schaffen. Deshalb ist es wichtig im voraus ein den Wünschen entsprechendes Resort auszusuchen,da man Aktivitäten,welche nicht vom gebuchten Resort schlecht anderweitig organisieren kann.
ein wenig Abwechslung kann man durch sogenanntes “Insel-Hopping” bekommen. Dies sind geführte Touren zu anderen Touristen- und Einheimischeninseln, manchmal werden auch Ausflüge in die Hauptstadt Male angeboten.
Für wen medizinische Versorgung ein wichtiges Thema ist, der ist nur in der Hauptstadt Male gut aufgehoben, da es auf den kleinen Inseln meist keinen Arzt und schon gar nicht ein Dekokammer für Tauchunfälle gibt. Für kleinere Verletzungen und eine Erstversorgung ist meistens die Tauchschule zuständig.
Wer es gerne luxuriös mag, der ist auf den Malediven gut aufgehoben. Es findet sich kaum ein Hotel unter 4 Sternen. Dies ist zwar sehr angenehm, aber natürlich auch eine Frage des Budgets und sollte deshalb vor dem Urlaub geklärt werden.
Reisebericht: Montreal

Montreal, Quelle: slack12_flickr
Eine Freundin von mir ist vor einigen Wochen nach Montreal gegangen im dort ein Auslandssemster zu absolvieren. Ich wollte schon immer mal nach Canada und entschied mich deswegen für einen Besuch bei ihr. Vom Flughafen ging es zunächst mal mit dem Shuttlebus in die City. Praktisch an meiner Reise war natürlich dass ich kein Hotel buchen musste, denn ich konnte einfach bei der Gastfamilie meiner Freundin wohnen. Die übrigens ein wunderschönes haus am Stadtrand besitzen.
Montreal ist die zweit größte französischsprachige Stadt auf der ganzen Welt. Es leben ungefähr 1.8 Millionen Einwohner dort, zumindest im Einzugsgebiet der Metro. Montreal liegt geographisch gesehen mehr oder weniger auf einer Halbinsel da es rundum vom Wasser des St. Lorenz Stroms und dem des Ottawa Lakes umgeben ist.
Insgesamt ist nicht nur die Sprache sondern auch das Stadtbild sehr europäisch geprägt. Viele Bauwerke sind hier lediglich zwei oder drei Stockwerke hoch, und die Architektur ähnelt den Bauwerken aus Frankreich und England sehr.
Doch Montreal hat natürlich nicht nur kleine Häuschen und schnuckelige Bauwerke zu bieten. Hier gibt es ebenfalls jede Menge moderne Glasbauten die in der City liegen gibt es zu besichtigen.
Ich hatte in Canada wirklich eine traumhafte Zeit. Denn Montreal hat ein tolles Klima und wenn man mal die Nase voll hat vom wilden Treiben in der Stadt kann man die unglaubliche Vielfalt kennen lernen die Montreal umgibt. Als ich wieder heim fliegen musste war ich richtig neidisch auf meine Freundin, sie hat es wirklich gut dort. Auch die tolle Möglichkeit der Zweisprachigkeit in Montreal ist einfach einzigartig. Und auch für junge Leute hat die Stadt etliche Clubs und Veranstaltungen zu bieten.
Ich werde auf jeden Fall zurück kommen denn die Zeit war einfach zu kurz um sich alles anzusehen!
Reisebericht: Porto

Porto, Quelle: Flávio Duarte_flickr
Porto – das Weltkulturerbe der UNESCO – ist einen Besuch Wert. Porto die heimliche Hauptstadt Portugals ist bis heute authentisch geblieben und ist noch nicht von Touristen überschwemmt. Jeder Besucher kann das originelle portugiesische Leben für sich entdecken.
Die Geschichte Portos ist beeindruckend. Bereits 1. Jahrtausend bis 1. Jahrhundert vor Geburt Christi war Porto auf seinen Hügeln besiedelt. Die Umgebung war von der sogenannten Castrokultur geprägt, die jedoch durch die spätere Herrschaft der Römer und Mauren nahezu verschwunden ist. Erst durch den Kreuzfahrer Heinrich von Burgund wurde Portugal im 9. Jahrhundert zu dem König der Meere.
Die Architektur Portos ist sehr interessant und ungewöhnlich. Die Altstadt ist ein Ensemble von Wohnbauten, Geschäften und Handelshäusern, Kirchen, Prunkbauten und einzelnen großartigen Bauwerken. Das Stadtbild ist sehr poetisch und malerisch, nicht nur auf Grund der Farbe sondern auch des Verfalls.
Empfehlenswert für die Besucher ist die am Bootshafen angebotene Flussfahrt, die die Stadt flussaufwärts von allen Seiten zeigt. Ebenso interessant ist die Besichtigung in der Casa da Mùsica. Dieses einzigartige Gebäude wurde von den Architekten Rem Koolhaas und Ellen Van Loon entworfen, und ist ein echtes Wahrzeichen der Stadt.
In Porto sind vor allem Fussgänger gefragt, diese können tolle authentische Sehenswürdigkeiten der Stadt am besten erkunden. Die Sé Catedral auf dem Hügel Pena Ventos ist absolut sehenswert, sowie einige weiteren Kirchen.
Wer in Porto ist, sollte auf kulinarische Köstlichkeiten Portugals nicht verzichten. An der Ribeira, der Altstadt, kann man viele kleine lokale Restaurants mit einheimischer Küche entdecken. Man sollte das Kuttelgericht, welches mit Huhn, Paprikawurst und weissen Bohnen zu einem Eintopf verkocht, serviert wird, auf jeden Fall probieren. Ein guter Wein aus der Gegend führt zu einem außergewöhnlichen Essvergnügen.
Kroatien
Kroatien als Urlaubsziel ist eine ausgesprochen attraktive Wahl, die ein unvergessliches Urlaubserlebnis bieten kann. Dafür ist es aber nützlich und auch in gewisser Weise unerlässlich, dass man sich einige Fakten und wichtige Hinweise zu Kroatien vergegenwärtigt. Das Land gilt nicht ohne Grund als „Perle der Adria“. Der ehemalige Teil von Jugoslawien ist in erster Linie bei jungen Urlaubern ausgesprochen beliebt, weil der Urlaub selbst bei Anreise mit dem Flugzeug sehr kostengünstig ist. Kroatien bietet allerdings weit mehr als ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Zwischen Zentral- und Südeuropa gelegen vereint es morgenländische mit abendländischen Einflüssen und ist sehr reich an Tradition wie natürlichen, kulturellen und architektonischen Sehenswürdigkeiten.

Kroatien, Foto: maegges_flickr
Trotz des ja noch recht jungen Alters bedingt durch die Auflösung des ehemaligen Jugoslawiens, kann das Land Kroatien nicht nur auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken, sondern auch auf eine Geschichte, die von vielen verschiedenen Wendungen und Wechseln geprägt ist, die in gewisser Weise das Land und die Kultur ausmachen. Bereits die Römer erkannten die ausgesprochen hohe Lebensqualität in diesem Territorium und begannen mit der Errichtung von Sommerresidenzen und Villen, dessen Überreste noch immer die Pracht von damals bestaunen lassen. Zudem verpassten nicht nur die Römer, sondern auch noch andere Großmächte dem Land eine besondere Marke verleihen, die jeder selbst bei einer Reise und Urlaub in Kroatien erforschen und entdecken sollte.
Es lohnt sich also allemal, Kroatien mit seinen Schätzen und Geschichten näher und ganz real kennenzulernen und sich nach dem Kroatien auf die Suche zu begeben, in dem Bären und Wölfe durch die Wälder ziehen, Thermalquellen sprudeln, Boote vor der Küste ein- und ausfahren und das eine ungeheure Vielfalt und Schönheit bietet, die nur darauf wartet, von uns entdeckt zu werden.
Korsika

Korsika, Foto: ollidrolli_flickr
Korsika, auch oft poetisch “das Gebirge im Meer” genannt, zieht jährlich viele Besucher an, die die Schönheit der Hochgebirgslandschaften von Nahem betrachten und genießen wollen. Schatten spendende Kastanienwälder und weiter Kiefernwälder, die sich zwischen den Gebirgen erstrecken, locken vor allem Wanderer an.
Was heute als Wanderwege dient, waren früher bis vor rund 100 Jahren nur Maulpferdpfade, durch die die abgelegenen Dörfer verbunden waren, die sich malerisch an Berghängen entlangziehen. Mit rund 220 000 Einwohnern ist die Insel relativ dünn besiedelt. In den zwei wichtigsten Städten Ajaccio und Bastia lebt fast die Hälfte der Inselbewohner. So sind weite Landstriche gänzlich unbewohnt und bieten der Natur viel freien Raum mit Bergen, Wäldern und Küsten.
Dennoch ist Korsika eine der großen Mittelmeerinseln mit einer Oberfläche von 8720 qkm. 182 km lang und 83 km breit reckt sie sich aus dem Meer, 170 km vom französischen Festland, 83 km von Italien und 12 km von Sardinien entfernt. EIne Vielfalt von Landschaften, Sitten, Bräuchen und Dialekten findet sich auf Korsika wieder und macht ihren Wiedererkennungswert aus.
Wer die Natur liebt und neben Abenteuer auch Ruhe und Entspannung, ist dort gut aufgehoben. Gebirge laden zu ausgedehnten Wanderungen ein. Der Monte Cinto ist mit 2706 m der höchste Gipfel, der erklommen werden kann. Auch die weiten Wälder, mit Kastanien, Buchen, Eichen und Kiefern oder die wilderen Buschwälder, “Manquis” genannt, mit Erdbeer, Myrten, Heidekraut und Mastixsträuchern, sind ruhespendender Anzugspunkt.
Es gibt undendlich scheinende Wildbäche zu folgen, Wasserfälle zu betrachten und Schluchten zu besichtigen. Wer der körperlichen Anstrengung müde ist, kann sich einen Ruhetag an Stränden, Meeresbuchten oder Gebirgsseen gönnen. Interessant zu sehen sind auch die hübschen Städte und kleinen Örtchen mit ihren engen Gassen. Und wer seinen Tage auch außerhalb der Sonnenstunden nutzen möchte, für den hält das südländische Nachtleben auch etwas bereit.
Wandernd, schwimmend, suchend, kommt also jeder auf seine Kosten.








