Archiv für die Kategorie „Europa“

PostHeaderIcon Camping in Südfrankreich

© LE image - Fotolia.com

© LE image - Fotolia.com

St.Tropez, Nizza , Cannes – die Côte d’Azur, ein Ort zum Träumen, denn dieser Teil Südfrankreichs gilt als einer der schönsten. Leider ist es dort wo es schön ist, nicht immer gerade kostengünstig. Vor allem die Unterkunft kann teuer werden. Wer aber auf eine der hauptsächlich existierenden Luxusunterkunften verzichten kann oder auch muss, sollte trotzdem die Möglichkeit haben den Charme Südfrankreichs kennenzulernen. Hier sind also Alternativen gefragt.
Campen ist so eine Alternative
. Vom Zelten in der freien Wildbahn in Südfrankreich ist jedoch abzuraten, da dort öfter Kontrollen stattfinden. Auch wenn sich die Einheimischen lange gegen Trekkingtouristen gewehrt haben, weil sie den Charme der noblen Cote D’azur angeblich nicht gerecht werden können, so haben sie doch inzwischen erkannt, dass sich nun doch auch damit Geld verdienen lässt.

In der letzten Zeit sind daher einige neue Campingplätze entlang der Küste entstanden. Da gibt es zum Beispiel den Domaine Sainte Madeleine, der insbesondere bei Familien sehr beliebt ist. Er liegt in dem kleinen und idylischen  Örtchen Sospel und ist definitv ein Geheimtipp. Die Preise sind human und Nizza, Cannes etc. von diesem Fleckchen schnell zu erreichen.

Der Zeltplatz Le Séquoia hingegen, ist da schon etwas luxoriöser. Hier können auch kleine Bungalows tage- oder wochenweise gemietet werden. Die Preise sind dementsprechend etwas höher, denn die Betrieber des Platzes sind sich durchaus darüber im Klaren wie beliebt der Ort als Traumurlaubsziel ist.

Auch wenn die Preise für die Campingplätze nicht unbedingt mit denen in Deustchland verglichen werden können, so bieten die Plätze doch eine gute Alternative zu teuren Unterkünften in Südfrankreich. Die weiteren Lebenserhaltungskosten sind jedoch ebenfalls nicht unbedingt vergleichbar mit denen in Deutschland. Darüber sollte man sich bei seiner Planung auf jeden Fall im Klaren sein. Trotzdem ist der Preis der Unterkunft natürlich immer ein ausschlaggebender Fakt für den möglichen Urlaubsort. Es ist schön, dass es auch mit einem kleinen Geldbeutel möglich ist, solch einen bezaubenden Ort besuchen zu können.

PostHeaderIcon Welt-Designhauptstadt Helsinki

© Tanya - Fotolia.com

© Tanya - Fotolia.com

Bei der Bewerbung um den Titel “Designhauptstadt 2012″ hat sich am Ende Helsinki im beschaulichen Finnland durchsetzen können. Nachdem sich 46 Städte aus 27 Ländern um diesen Titel beworben hatten, setzte sich Helsinki bei den internationalen Juroren durch und kann nun auf zahlreiche Design bezogene Ausstellung hoffen. Helsinki ist dabei die dritte offizielle Designhauptstadt nach Turin und Seoul zu werden. Durch die alle zwei Jahre stattfindende Wahl einer Designhauptstadt wird internationale Aufmerksamkeit auf die gewählte Stadt gelenkt. Dadurch wird sie zum begehrten Ziel von Designliebhabern, die getrieben von ihrer Neugierde Helsinki mit ihrem Aufenthalt bereichern werden.

Allerdings hat Helsinki auch eine große Gemeinde an Unterstützern gehabt, die die Bewerbung zur Designstadt 2012 quasi zu einem Gemeinschaftsprojekt verschiedener Institutionen werden ließ. Viele Designschulen und Universitäten und diverse weitere Bildungsinstitutionen haben Beiträge geliefert und sich somit gemeinsam an die Arbeit gemacht. Allerdings wird der Begriff des Designs in Helsinki ohnehin eher interdisziplinär verstanden. So hofft man durch die erworbenen Erkenntnisse aus dem Designbereich die allgemeine Lebensqualität in gewisser Hinsicht zu fördern, da man annimmt, dass sich das Gebiet des Designs auch auf öffentlich Strukturen, die man zuvor eher nicht mit Design in Verbindung gebracht hat, übertragen kann. 

Auch die Feier anlässlich der Auszeichnung fiel entsprechend der allgemeinen Euphorie Helsinkis über den Gewinn des begehrten Titels feudal aus. über 30.000 Menschen kamen zum Festival und bejubelten den Triumph der Designschaffenden, die sich am Ende gegen die Konkurrenz durchgesetzt hatten, mit einer ausgelassenen Party, bei der auch Musikauftritte und Showeinlagen nicht fehlen durften.

PostHeaderIcon 40 Jahre Interrail

Zug  metlion - Fotolia.com

Zug metlion - Fotolia.com

Im kommenden Jahr feiert der InterRail-Pass runden Geburtstag.

Mit InterRail wird eine Zugfahrkarte bezeichnet, die seit bereits 40 Jahren vorwiegend jungen Menschen die Möglichkeit gibt, per Bahn kreuz und quer durch Europa zu reisen und dabei viele Länder zu erkunden. Zu einem Pauschalpreis gibt der InterRail-Pass dem Fahrgast die Möglichkeit, über einen bestimmten Zeitraum mit der ersten oder zweiten Klasse unbegrenzt viele Zugfahrten bei bestimmten europäischen Eisenbahngesellschaften zu nutzen. Der Pass gewährt zudem Boni für bestimmte Unternehmen, zum Beispiel für Fährunternehmen oder Eisenbahnmuseen. Im Ticket nicht enthalten sind dagegen eventuell erforderliche Reservierungen und Aufpreise für manche Züge. Diese müssen daher jeweils vor dem Fahrtantritt beglichen werden.

Nach eigenen Angaben des Anbieters Eurail erfreut sich das Konzept der unkomplizierten und vor allem unbegrenzten Nutzung der Schienenwege immer größerer Beliebtheit. Anfangs konnte man durch 19, inzwischen durch 30 Länder zu günstigen Konditionen reisen. Mit unterschiedlichen Fahrkartenvariationen werden immer mehr junge Menschen dazu ermutigt, außerhalb ihrer Heimatländer auf Tour zu gehen, Grenzen innerhalb Europas zu überschreiten und andere Kulturen in anderen europäischen Länder kennen zu lernen. Es gibt den „InterRail Global Pass“ für 30 europäische Länder und den „InterRail One Country Pass“ für einzelne Länder. Die Preise sind außerdem auch nach Altersgruppen geregelt. Dadurch hat man den Pass an dem Kundenkreis angepasst, der kontinuierlich erweitert wurde. Inzwischen gibt es Pass-Varianten und Angebote nicht nur für Jugendliche sondern auch für Familien, Geschäftsreisende und Senioren. 

Nach Angaben des Anbieters Eurail fließen die Erlöse aus den Verkäufen von InterRail-Pässen zum Teil in den Mobilitätsfonds der Bahn für Junge und Benachteiligte. 

PostHeaderIcon Barcelona

 Hect - Fotolia.com

Hect - Fotolia.com

Barcelona ist die Hauptstadt Kataloniens und die zweitgrößte Stadt Spaniens. Zudem ist Barcelona Verwaltungssitz der gleichnamigen Provinz und der Comarca Barcelonès.

Barcelona ist an der Küste des Mittelmeers gelegen, im Nordosten der iberischen Halbinsel, gelegen. Barcelona liegt etwa 120 Kilometer südlich der Pyrenäen und der Grenze zu Frankreich.

Innerhalb des Stadtgebietes leben rund 1,6 Millionen Menschen. Zusammen mit den Gemeinden, die der Àrea Metropolitana de Barcelona angehören, beträgt die Einwohnerzahl sogar rund 3,16 Millionen. Das macht Barcelona zur elftgrößten Gemeinde der Europäischen Union.

Über die Ursprünge von Barcelona ist nicht viel bekannt. Auf der Ebene Barcelonas  finden sich Artefakte aus der Zeit vor der Eroberung der Iberischen Halbinsel durch die Römer. Unter Anderem stammen diese aus der Jungsteinzeit und der Kupfersteinzeit. Im dritten und zweiten Jahrhundert vor Christus wurde die Landschaft von den Laietani, einem iberischen Volk, besiedelt.

Das Zentrum der Stadt bildet die Plaça de Catalunya. Von hier aus können die römischen Ruinen zu Fuß erreicht werden. In der großen Einkaufsmeile Passier de Gràcia findet man nicht nur zahlreichen spanische Fillialisten  sondern auch exklusive Boutiquen. Außerdem können hier zwei bekannte Bauwerke des Architekten Antoni Gaudí besichtigt werden – das  Casa Milà und das Casa Batlló.

Im historischen Kern der Stadt – dem Barri Gòtic (‚Gotisches Viertel‘) finden sich zahlreiche schöne architektonische Zeugnisse der mittelalterlichen Königs- und Handelsstadt wie La Catedral, die Kathedrale der heiligen Eulàlia, der Königsplatz (Plaça del Rei), das Frederic-Marés-Museum und das Rathaus (Ajuntament). Auch die bekannteste Straße Barcelonas – die Flaniermeile La Rambla (oder Mehrzahl kat. Les Rambles) findet man hier. Sie ist eine breite Allee, die den Besucher vom Zentrum bis zum Hafen führt. Dort begegnet man zahlreichen Blumen- und Vogelverkäufer, Straßenmusikanten und Akrobaten. Cafés und Restaurants bieten die Möglichkeit an, kurz zu verweilien und den flanierenden zuzusehen.

Zu den wichtigen Museen der Stadt gehören das Museum Joan Miró, das Museum Picasso mit zahlreichen, weniger bekannten Werken von Pablo Picasso und das Museum Nacional d’Art de Catalunya (MNAC), welches bedeutende romanische Wandmalereien und andere mittelalterliche Kunstwerke beherbergt.

PostHeaderIcon Kreta, ein Reisebericht

© sebastianregener - Fotolia.com

© sebastianregener - Fotolia.com

Kreta ist die Insel Griechenlands, die am weitesten im Süden liegt. Noch dazu ist es eine der größten Inseln – kein Vergleich zu Rhodos oder Korfu. Von Ost nach West sind es etwa 260 Kilometer, ist man auf den kurvenreichen Straßen unterwegs, sind es gar gut 400 Kilometer Strecke. Die Hauptstraßen sind überraschend gut in Schuss. Problematischer ist, dass auf den meisten Schildern und Wegweisen alle Namen in griechischen Buchstaben stehen, nur manchmal gibt es sie auch in den uns bekannten lateinischen Schriftzeichen.

Die Bergwelt im Westen Kretas sollte man sich definitiv nicht entgehen lassen. Ein Highlight dort ist das Kloster Moni Arkadi. Das ist für die Griechen beinah ein Nationalheiligtum, denn hier spielt ein dramatisches Kapitel der Geschichte der Griechen: Als die Insel 1866 von den Türken besetzt wurde, nahmen sich im Kloster über 800 kretische Männer, Frauen und Kinder das Leben und rissen mehr als 1.500 türkische Krieger mit in den Tod, indem sie selbst ihre Pulvervorräte in Brand schossen. Wenig schön ist allerdings, dass das Kloster mittlerweile zu einer Touristen-Hochburg mutiert ist: Sich hier in Ruhe von der bewegten Geschichte ergreifen lassen – Pustekuchen! Dasselbe gilt leider auch für Knossos, das auch von allen Experten und Reiseveranstaltern als “Muss” bezeichnet wird, mit der Folge, dass man hier kaum einen Fuß vor den anderen setzen kann, ohne einem anderen Touristen auf seine Füße zu treten.

Wer auf den süßen italienischen Flair steht, muss unbedingt nach Chania. Die wohl schönste Stadt Kretas steht stark unter venezianischen Einfluss, vor allem die Gegend rund um den Hafen ist sehenswert. Enge Gässchen schlängeln sich durch die Altstadt, kleine Cafés gibt es an jeder Ecke, überall blüht Boungavilla in kräftigem Rot oder Violett. Weniger schön ist Rethymnon, das wie eine Kopie von Chania wirkt.

PostHeaderIcon Eine Reise nach Lissabon

Wer seinen nächsten Sommerurlaub plant sollte darüber nachdenken Lissabon als potenzielles Ziel auszuwählen. Denn diese Stadt bietet so einiges und vor allem eins nicht: langweilig! Denn kaum eine andere Stadt bietet solch viele Kontraste wie die kleine portugiesische Hauptstadt die gerade einmal 600 000 Einwohner beherbergt.

Historisch gesehen hatte Lissabon gerade wegen seines Hafens eine besondere Rolle, da dies oftmals der Ausgangspunkt für die Entdeckung der neuen Welten war. So wurde in der heutigen Zeit die Bedeutung des Hafens zwar um einiges geringer, jedoch macht vielleicht gerade dies den Hafen zu einem wirklich schönen Ort. Dieser ist noch sehr historisch, sodass vor allem der Turm von Belém heraussticht. Dieser gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und sieht wirklich anmutig aus. In der Geschichte diente er zu Verteidigung, da von ihm schon Angreifer per Schiff in weiter Ferne entdeckt werden konnten.

Was Lissabon außerdem auszeichnet ist die Gegensätzlichkeit. So findet man in einem Stadtteil vor allem den historischen Altstadtkern welcher mit seinen alten Häusern und engen verwinkelten Gassen überzeugt und jeden Touristen in seinen Bann zieht. Besonders wichtig ist es nicht auf einen Stadtplan zu verzichten, da man sich sonst schnell verlaufen kann und unter Umständen mehrere Stunden benötigt um sich wieder orientieren zu können.

Ein absolutes Highlight in Lissabon ist ein berühmter Fahrstuhl. So liegt die Stadt auf zwei Ebenen und man kann die höhere Ebene zu Fuß oder eben mit diesem Fahrstuhl erreichen. Diesen gibt es schon seit über 100 Jahren und er wurde anfangs mit Dampfmaschinen angetrieben.

Ein weiterer großer Vorteil Lissabons ist das Klima. Während man häufig im Urlaub in südlichen Gegenden mit der trockenen Hitze zu kämpfen hat gibt es in Lissabon eigentlich immer eine frische Brise welche einem den Sommer angenehmer gestaltet.

PostHeaderIcon Schottland: Ein Reisebericht

Edinburgh, Foto: extra medium_flickr

Edinburgh, Foto: extra medium_flickr

Viele Menschen denken bei Schottland an Nebel, Regen und kühle Temperaturen. Dies stimmt auch durchaus. Allerdings gibt es auch wunderschöne Landschaften, stets freundliche Menschen, verwunschene Castles und Orte die man am liebsten nie wieder verlassen möchte.

Meine Frau und ich waren im letzten Jahr in Schottland und wir werden demnächst wieder dort hin fahren. Wir flogen von Berlin nach Glasgow und mieteten uns dort ein Auto.

Zuerst fuhren wir in die kleine Stadt Kilin. Sie liegt am Fluss und See Tay. Dort gibt es viele grüne Hügel, historische Steinhäuser und Blumen. Dort hatten wir ein Bed&Breakfast (B&B) gebucht und verbrachten die ersten 3 Tage dort. Abends konnte man in einen der lokalen Pubs einkehren und die lokalen Biere ” 80 Schilling Ale” und “Belhaven Best” probieren.

Wir machten einen Ausflug in das Blair Castle, welches nur einige Kilometer von Kilin entfernt liegt und sehr sehenswert ist!

Nach 3 Tagen ging die Reise weiter nach Edinburgh.Dort verbrachten wir weitere 5 Tage in einem Guesthouse. Das Guesthouse war mittelmäßig. Die Zimmer waren klein und das Frühstück schmeckte fad, aber es war zumindest sauber und lag zentral. Die Stadt selbst lässt sich schwer beschreiben. Sie ist extrem alt und umhüllt einen mit einem Zauber.  Die Innenstadt ist umgeben von schönen Parks und die Gebäude sind aus allen Architekturepochen.

Man kann so viel sehen und auch günstig das gute Essen genießen. Das Wetter spielte an 3 Tagen leider nicht so mit und es regnete den ganzen Tag in Strömen. Somit war das Klischee mit dem Wetter erfüllt, was uns den Urlaub aber keineswegs verdarb. Das Flair von Schottland ist unglaublich!

PostHeaderIcon Die Geschichte vom Jakobsweg

Der Jakobsweg, Quelle: hanno.sombach/Flickr.com

Der Jakobsweg, Quelle: hanno.sombach/Flickr.com

Spätestens, seit Hape Kerkeling in seinem Erfolgs-Roman „Ich bin dann mal weg“ von seiner Reise auf dem Jakobsweg berichtet hat, ist der Pilgerpfad berühmter denn je.

In den letzten 20 Jahren erlebte der Weg, der zum größten Teil in Spanien verläuft, eine absolute Renaissance. Dabei gibt es die bergige Straße nach Santiago de Compostela bereits seit über 1000 Jahren. Ursprünglich wurde sie von den Römern genutzt, um Gold, Edelmetalle und Gewürze nach Gallien oder Italien zu transportieren. Man nutzte sie auch zu militärischen Zwecken, weshalb die Straße im 11. Jahrhundert mehrmals erneuert und ausgebessert wurde. Urkundlich erwähnt wird der Jakobsweg zuerst in einer Schrift, welche 1047 in einer mittelalterlichen Herberge verfasst wurde. Hier bezeichnet man ihn als „Weg, den seit alten Zeiten Pilger des Heiligen Jakobus begehen“.

Schon damals war Pilgern anscheinend ein regelrechter Trendsport: über Hunderttausend Menschen schritten den Weg jährlich ab.

In der zeit der Reformation erlebte der Jakobsweg jedoch eine Krise. Schuld daran trug zu großen Teilen der berühmte Reformator Martin Luther. Er kritisierte die Pilgerfahrt, da seiner Meinung nach eine Begegnung mit Gott nur durch das Lesender Bibel einzustellen war. Auch zweifelte er an der Echtheit der Reliquien, welche die Gebeine des heiligen Jakobus sein sollen.

Zudem fand Luther es heuchlerisch, dass sich viele Menschen nur als Pilger ausgaben, um kostenlos verpflegt zu werden und eine Unterkunft zu finden. Insgesamt litt die Beschreitung des Jakobsweges aber auch darunter, dass das Reisen dort gefährlicher wurde. Pilgerer waren eine gern gesehene Beute für Wegelagerer und Diebe. Doch auch aus religiöser Sicht barg der Weg Gefahren. Stets beobachtete die Inquisition alle Wanderer, um sie des Protestantentums anzuklagen.

Als Spanien 1986 Mitglied der EU wurde, so entdeckte man auch den Jakobsweg wieder. Dieser sollte eine kulturelle Bereicherung für Europa darstellen. Seit 1993 ist der Pilgerpfad offiziell von der UNESCO ins Weltkulturerbe aufgenommen.

PostHeaderIcon Wandern und Angeln in Dänemark

Dänemark 2009, Foto: the photo freak_flickr

Dänemark, ein Land mit vielen Möglichkeiten. Ob Wandern, Radfahren, Segeln oder Angeln. In Dänemark können sie einen sehr sportlichen Urlaub verbringen, bei dem sie viel von Land und Leuten sehen.

Um die Natur Dänemarks sehr individuell zu entdecken ist das Wandern die perfekte Form. Wie lange, wie weit und in welchem Tempo sie wandern, entscheiden allein sie. Dabei erleben sie einen Urlaub in dem viele verschiedene Sinneseindrücke, Düfte und Geräusche auf sie einwirken werden.

Am besten ist es dabei auf markierten Wegen zu Wandern. Denn so riskieren sie nicht sich zu verlaufen oder unerlaubt privaten Grund und Boden zu betreten. Die markierten Wanderwege führen außerdem zu den schönsten Naturgebieten Dänemarks. Für den Wanderurlaub in Dänemark sollten sie auf die richtige Bekleidung achten. Prinzipiell können die Wanderwege das ganze Jahr genutzt werden, allerdings stehen manche einige Zeit des Jahres unter Wasser, weshalb sie sich vorher über die geplanten Wanderrouten informieren sollten

Wer es lieber ruhig angehen lässt und beim Halten der Angelroute in der Hand richtig entspannen kann, der ist zum Angelurlaub in Dänemark genau richtig.

Auf Grund seiner mehr als 7.000 Kilometer langen Küste, an der es allerdings auch viele stille Seeufer und ruhige Wasserläufe gibt, ist Dänemark ein echtes Paradies für alle Angler. Denn kein Land bietet so eine große Auswahl an Angelmöglichkeiten.

Für den Angelurlaub in Dänemark sollten sie sich informieren, welche Flüsse und Gewässer sie interessieren und auf welche Art und Weise sie angeln möchten. Ob Flussangeln, Friedfischen,Trolling oder Put & Take, dem Anglerherz bieten sich hier viele Möglichkeiten.

PostHeaderIcon Reisebericht: Porto

Porto, Quelle: Flávio Duarte_flickr

Porto – das Weltkulturerbe der UNESCO – ist einen Besuch Wert. Porto die heimliche Hauptstadt Portugals ist bis heute authentisch geblieben und ist noch nicht von Touristen überschwemmt. Jeder Besucher kann das originelle portugiesische Leben für sich entdecken.

Die Geschichte Portos ist beeindruckend. Bereits 1. Jahrtausend bis 1. Jahrhundert vor Geburt Christi war Porto auf seinen Hügeln besiedelt. Die Umgebung war von der sogenannten Castrokultur geprägt, die jedoch durch die spätere Herrschaft der Römer und Mauren nahezu verschwunden ist. Erst durch den Kreuzfahrer Heinrich von Burgund wurde Portugal im 9. Jahrhundert zu dem König der Meere.

Die Architektur Portos ist sehr interessant und ungewöhnlich. Die Altstadt ist ein Ensemble von Wohnbauten, Geschäften und Handelshäusern, Kirchen, Prunkbauten und einzelnen großartigen Bauwerken. Das Stadtbild ist sehr poetisch und malerisch, nicht nur auf Grund der Farbe sondern auch des Verfalls.

Empfehlenswert für die Besucher ist die am Bootshafen angebotene Flussfahrt, die die Stadt flussaufwärts von allen Seiten zeigt. Ebenso interessant ist die Besichtigung in der Casa da Mùsica. Dieses einzigartige Gebäude wurde von den Architekten Rem Koolhaas und Ellen Van Loon entworfen, und ist ein echtes Wahrzeichen der Stadt.

In Porto sind vor allem Fussgänger gefragt, diese können tolle authentische Sehenswürdigkeiten der Stadt am besten erkunden. Die Sé Catedral auf dem Hügel Pena Ventos ist absolut sehenswert, sowie einige weiteren Kirchen.

Wer in Porto ist, sollte auf kulinarische Köstlichkeiten Portugals nicht verzichten. An der Ribeira, der Altstadt, kann man viele kleine lokale Restaurants mit einheimischer Küche entdecken. Man sollte das Kuttelgericht, welches mit Huhn, Paprikawurst und weissen Bohnen zu einem Eintopf verkocht, serviert wird, auf jeden Fall probieren. Ein guter Wein aus der Gegend führt zu einem außergewöhnlichen Essvergnügen.

Brandneu