Archiv für die Kategorie „Afrika“
Urlaub auf Jamaika

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Wer sich unter einem perfekten Urlaub warme bis heiße Temperaturen, blaues Meer, weiße Sandstrände und ein grünes Inselidyll vorstellt, der sollte am besten mal nach Jamaika fliegen. Schon Harry Belafonte hat verträumt vom “Island in the Sun” gesungen. Doch obwohl die Sonne fast senkrecht über der Insel steht, sorgt ein frischer Wind für Abkühlung, die Nächte sind angenehm.
Die Karibik ist nicht zuletzt wegen ihrer bunten Unterwasserwelt so beliebt, und auch in Jamaikas Buchten kann man die Fische durch das klare Wasser gut beobachten. Das Meer lädt hier zum Tauchen und zum Schwimmen ein, die hellen Sandstrände zum Sonnen. Die Landschaft im Inneren der Insel ist abwechslungsreich: Im Nordwesten liegt das Cockpit Country, eine zerklüftete Karstlandschaft, die man nur schwer erreichen kann. Im Osten thronen die Blue Mountains, die über 2000 Meter hoch sind. In den Hochlagen wachsen Wälder, die Vegetation der Insel ist vielfältig. Durch das feuchte Klima gedeihen hier Früchte und Gemüse nur schwer, dafür fühlen sich Kaffepflanzen umso wohler.
Im Gegensatz zu dem noch unberührten Landesinneren haben sich an der Nordküste viele Hotels angesiedelt, besonders in den Orten Montego Bay und Ocho Rios boomt der Tourismus. Im Süden dagegen finden sich am Strand hauptsächlich noch kleine Fischerorte, die touristische Infrastruktur ist hier noch nicht besonders ausgebaut.
Wer sich nicht nur entspannen, sondern eventuell noch kulturell weiterbilden will, der kann eines der Museen besuchen, in denen meist Ausstellungen zur Geschichte des Landes gezeigt werden. Oft sind diese Museen auch Herrenhäuser von ehemaligen Plantagenbesitzern, die umfunktioniert wurden. Jamaika, eine Insel zum Träumen, Entspannen und Kultur erleben.
Der VW T5 als Reisemobil für Anspruchsvolle

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Der VW T5 ist ein tolles Auto, das wird niemand bestreiten können. Er ist ideal geeignet, um mit den Vorzügen der modernen Entwicklung das alte Hippie-Feeling wieder aufleben zu lassen und nach Vorbild der 70er Jahre müßig durch die Weltgeschichte zu bummeln. Allerdings hat der neue VW T5 seinem revolutionären Vorreiter einiges vorraus, nicht nur, dass er nicht mehr serienmäßig mit Flower Power Stickern ausgeliefert wird, sondern auch einige Features, die einem idealen Fahrkomfort, vor allem auch auf langen Strecken nichts im Wege stehen lassen. Wer nach dem Kauf eines solchen Wagens noch immer nicht ganz pleite ist, der hat zudem eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich seinen heißen Ofen noch individuell nach eigenen Vorstellungen aufzumotzen.
Der T5 von Volkswagen gehört zwar nicht mehr zu den aktuellen Neuheiten der Marke VW, dennoch gehört er wie auch sein Vorgänger, der T4, zu den erfolgreichsten Modellen der Wolfsburger auf dem internationalen Fahrzeugmarkt. Und mit einem aufwendigen Umbau, kann man ihn in neuem Glanz erstrahlen lassen. Gerade für längere Reisen bietet es sich an, sich eine Schlafnische aufzusetzen, die einem ermöglicht unabhängig von Hotels und Pensionen auch on the road mal eine Weile zu kampieren, ohne dabei an Komfort einzubüssen. Die geräumige Kabine kann einfach ausgefahren werden und einem gemütlichen Abend an der Landstraße steht nichts mehr im Weg. Wer planen sollte wirklich längere Zeit weitesgehend autark auszukommen, weil er beispielsweise zu Feldstudien durch Albanien reisen will, der baut sich eine Spüle ins Auto, einen Tisch und vielleicht sogar eine Nasszelle. So wird der VW T5 ganz schnell zu einem Wohnmobil der Extraklasse.
Gastautor Viktor Heberling
Das Nützliche und das Angenehme: Sprachkurs in Südafrika

Jeffrey's Bay, Foto von hadsie/flickr.com
Manchmal darf es auch ein Urlaub der etwas anderen Art sein. So zum Beispiel eine Sprachreise nach Südafrika. Da lädt Jeffreys Bay ein, einer der Top 10 Surfspots der Welt.
Mit einem Team für Sprachreisen lässt sich das Ganze gut gestalten und es wird einem ein Reiseveranstalter zur Verfügung gestellt, der nicht nur die Sprache, sondern auch Soziales im Auge hat und in jedem Reiseland eine kleine Spende hinterlässt.
Angeboten wird unter anderem ein Englisch-Sprachkurs mit Einzelunterricht und als Unterkunft können die kleinen gemütlichen Strandhäuser dienen. Da bleibt einem mit Blick auf´s Meer den ganzen Tag das Surfvergnügen erhalten.
Vormittags finden dann die Einzelstunden statt, der Nachmittag kann frei gestaltet werden. Natürlich lassen sich auch schon bei Sonnenaufgang die ersten Wellen reiten. Mit einem Mietwagen kommt man leicht in das kleine Dorf Natures Valley, dass nah am Tsitsikamma National Park liegt. Das ist ein Ort, an dem sich absolute Ruhe und Entspannung treffen.
Auch kann man sich bei Wanderungen zu einem Wasserfall oder durch Wälder auf den Wegen jenseits der Zeit wiederfinden. Den anschließenden Adrenalin kann das Bungy Jumping aus 216 Metern an der Bloukrans Brücke, ganz nebenbei als das höchste der Welt, bieten. Wenn man auch in den ersten Momenten glaubt, dem Tod ins Auge zu blicken, so machen die folgenden umso glücklicher.
Der Sprachkurs läuft ganz nebenbei, man lernt viel und hat auch noch Spaß dabei. Davor und danach darf das Wellenreiten bei Sonnenauf- oder untergang genossen werden. Die neuen Englischkenntnisse lassen sich dann gleich mit anderen Besuchern erproben.
Ein weiteres Highlight kann der Addo Elephant Park bieten, wo man es sich auf einem der Riesen bequem machen und die Aussicht genießen kann.
Das Land begeistert und lockt einen zurück. Vielleicht wieder mit einer Sprachreise, zum Beispiel in Kapstadt?
Sansibar
Sansibar – Das Paradies im indischen Ozean. Aber wer denkt, dass man auf der vor Tansania gelegenen Inselgruppe, die aus der Hauptinsel Unguja (meist einfach Sansibar genannt) und Pemba besteht, nur Strand und den von Palmen geschaffenen Schatten in der tropischen Sonne genießen kann, der sieht sich getäuscht!
Hier treffen die Zeugnisse des Aufeinandertreffens verschiedener Kulturen aufeinander. Da waren einerseits arabische Händler, die auf die ostafrikanische Küstenbevölkerung (Waswahili) trafen, die später wiederum koloniale Einflüssen vor allem Portugals, aber auch Deutschlands und Englands ausgesetzt waren. Wer einmal den Charme ostdeutschen Plattenbaus auf Sansibar bewundern möchte, dem sei empfohlen sich in Michenzani im Osten der Hauptstadt Stone Town umzusehen und abends herrlich-süßen Zuckerrohrsaft zu sich zu nehmen, der frisch aus eigens dafür vorgesehenen meist handbetriebenen Pressen hergestellt wird. Weitere kulinarische Leckerbissen gibt es bei Forodhani, dem alten Zollpunkt direkt am Meer nahe des „House of Wonders“ (Ehemaliger Palast des zweiten Sultans von Sansibar, heute Museum der Geschichte der Swahilikultur auf Sansibar) zu erkunden, wenn sie allabendlich dutzende Kochmützenträger anschicken, kleine Snacks und leckere (unalkoholische) Drinks zu kredenzen.

Sansibar, Foto: alex.storch_flickr
Die labyrinthartige Altstadt (Mji Mkongwe) von Stone Town lädt zu unzähligen Spaziergängen durch enge Gassen ein, bei denen eigentlich nur die Gewissheit besteht, sich in kürzester Zeit hoffnungslos zu verlaufen – aber keine Angst: irgendwann kommt man immer zum Meer oder zum Markt am östlichen Rand der Altstadt. Wenn man Glück hat, trifft man auf dem Weg die Altherrenriege bei Jaws Corner und kann sich bei kleinen und äußerst preiswerten Tässchen Kaffee die Domino- oder Bao-Sessions zu Gemüte führen. Wer besonders preiswert unterkommen möchte, dem sei empfohlen, auf die besonders teuren Luxushotels zu verzichten, die es in Stone Town zu Hauf gibt. Auch die Hotels, die (meist Mehrbett-) Zimmer im mehr oder weniger unteren Preissegment anbieten, werden noch unterboten von kleinen „Guestis“, die zwar nicht besonders zahlreich oder offensichtlich sind (durchfragen!), aber eine solide Unterkunft ohne SchnickSchnack für 5000 bis 10.000 Schilling (2,50 € bis 5 €) bieten.
Wer abends Reggaemusik lauschen möchte, dem sei der Starehe-Club wärmstens empfohlen. Das ist auch gleichzeitig einer der wenigen Orte auf dem islamisch geprägten Sansibar, an dem man außerhalb der teuren Hotelbars leckere ostafrikanische Bierspezialitäten und Konyagi (Zuckerrohrschnaps) genießen kann. Wer sich neben all der Kultur und der Freizeitaktivität dann doch noch ein für ein Weilchen puren Strandurlaub entscheidet, der sollte evtl. ein Dalla-Dalla (Minibustaxi) an die Süd-, Nord- oder, besonders empfehlenswert, die Ostküste nehmen (1-2 h Fahrt, auf der Hälfte der Strecke aussteigen und den Jozani Primärwald mit seinen Affen angucken bevor es weitergeht!). Und noch eins: Es bietet sich an, der islamischen Kultur Sansibars Respekt zu zollen, d.h. auf Spaziergänge in Minirock oder Bikini zu verzichten, kein Nacktbaden und vor allem während dem Monat Ramadhan kein öffentlicher Verzehr von Speisen und Getränken vor Sonnenuntergang! Es gibt zahlreiche auf Touristen ausgelegte Restaurants, die auch tagsüber geöffnet sind! Sansibar – es ist immer eine Reise wert!








